Lodernde Schwingen #3 Grishaverse – Leigh Bardugo | Rezension

Lodernde Schwingen #3 Grishaverse – Leigh Bardugo | Rezension

„Um den Dunklen zu töten, bedarf es mehr als einer Explosion. Er hat die Schattenflur und die Zerstörung der Kapelle überlebt.“ 

Leigh Bardugo

REZENSION

Mit dem Finale von dem beliebten Grishaverse, habe ich mir ein wenig länger Zeit genommen und wie ich den Abschluss fand, verrate ich euch jetzt.

Der Anfang riss mich wie auch die Vorgänger bereits, mitten ins Geschehen. Alina ist gefangen in den Tiefen der Erde, da sie vor dem Dunklen verborgen bleiben soll. Er ist nach wie vor auf der Suche nach ihr und ihren Mächten, die er für seine Vorteile nutzen möchte. In den Höhlen allerdings, kann Alina ihre Kräfte nicht aufrufen und so zerbricht sie langsam an dem, was ihr fehlt – Das Sonnenlicht. Die letzte Hoffnung ist der letzte Kräftemehrer, denn es zu finden gilt.

Schnell wird klar, dass Alina raus aus den Höhlen muss. Mit Hilfe ihrer Kumpanen und Mal, gelingt ihr die Flucht. Aber genauso fix ist ihr der Dunkle auch schon wieder auf der Spur. Und der geächtete Prinz taucht auch wieder auf. Während ich für Alina und Mal immer weniger Sympathie aufbringen konnte, sind mir Nikolai und der Dunkle immer mehr ans Herz gewachsen. Nikolai ist so ein Charakter, über den ich mehr erfahren möchte, weswegen ich es kaum erwarten kann King of Scars zu lesen, welches schon im Regal steht. Der Dunkle hatte als Charkter jede Menge Potential, jedoch wurde es meiner Meinung nach nicht komplett ausgeschöpft. Für mich war er tatsächlich nicht böse genug, und ein wenig zu undurchsichtig d.h. ich hätte mir einfach mehr von ihm und seiner Gefühlswelt gewünscht. Er ist mir zu wenig im Buch aufgetaucht.

Die Suche nach dem letzten Kräftemehrer war mir wie auch schon bei der Meeresgeißel im Vorgänger zu un-detailliert. Mal soll der beste auf seinem Gebiet sein, aber Einzelheiten wurden vorenthalten, was ich schade fand. Die Überraschung dann zum Ende hat das aber wieder ein wenig wett machen können, denn mit dem Twist habe ich nicht gerechnet. Dennoch hätte ich mir insgeheim ein nicht so perfektes Ende gewünscht, sondern eines das vielleicht ein wenig grausamer gewesen wäre. Ein gutes Buch braucht für mich nämlich nicht immer ein Happy End.

„Ich war ein lebendiger Stern. Ich war Feuer selbst. Ich war eine neue Sonne, geboren, um die Luft zu zerschmettern und die Erde zu verschlingen. Ich bin die Verheerung.“

Insgesamt würde ich sagen, dass die Trilogie eine solide Fantasy-Reihe ist, die vor allem durch das fantastische Setting und dem wunderbaren flüssigen Schreibstil von Leigh Bardugo lebt. Sie hat zwar interessante Charaktere geschaffen, aber sie entsprachen nicht ganz meinen Vorstellungen. Vielleicht waren meine Erwartungen auch ein wenig zu hoch, wegen des Hypes. Nichtsdestotrotz bin ich froh, dass ich nun die Anbeginne des Grishaverse´s kennen lernen durfte und würde diese durchaus einem jüngeren, leicht zufrieden stellenden Publikum empfehlen.

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BUCHDETAILS

Herausgeber: Knaur Verlag | Autor: Leigh Bardugo | ET: 01.10.2019 | Buchlänge: 448 Seiten | ISBN: 978-3426525661 | ERWERBEN

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