Internet-Detox-Challenge | #offlineistesnass wennsregnet

Internet-Detox-Challenge | #offlineistesnass wennsregnet

Bewusster Leben. Das Internet einfach mal Internet sein lassen. Raus gehen. Sich am Leben erfreuen. Dinge wahrnehmen. Offline sein. – Genau dass war der Plan der Internet-Detox-Challenge. Wie ich mich geschlagen habe? Davon möchte ich euch heute berichten.

Die Idee der Challenge stammt vom Loewe Verlag, der diese passend zum Buch „Offline ist es nass, wenn´s regnet – Jessi Kirby“ kreiert hat. Hier geht´s zu meiner Rezension.


Benutze einen Wecker anstatt deiner Handy App und blicke nicht direkt nach dem Aufstehen auf dein Handy.

Die Aufgabe ist wohl die einfachste gewesen, da ich wochendends immer ohne Wecker auskomme. Wir haben uns am besagten Samstag fertig gemacht und sind raus in die Natur spaziert. Es war ein wunderschöner Morgen.

Deaktiviere für eine Woche alle Push-Nachrichten auf dem Handy.

Easy! Ich bekomme tatsächlich schon seit Jahren keine Push-Benachrichtigungen mehr, da sie mich schon immer genervt haben. Bei jeder Mail, App-Nachricht, Messengermeldung, What´s App Gruppe oder Sonstigem, habe ich teilweise sofort zum Handy gegriffen. Ich empfand es als so lästig, also habe ich alles stumm geschaltet.

Dinge wertschätzen und loslassen: Sortiere etwas in deinem Leben neu (Kleiderschrank, Bücherregal, Aktenordner,…)

Meinen Kleiderschrank habe ich mir bereits vergangenen Sommer vorgeknüpft. Dafür habe ich aber meine Kommoden nicht mehr ganz im Griff gehabt und ihr glaubt nicht was sich da alles angehäuft hat. Wer brauch den gefühlte hundert Socken-Paare? Jedenfalls habe ich kräftig aussortiert und alles wieder hübsch gemacht. Genauso habe ich meine Bücherregale gründlich aussortiert. Frischer Wind kann so befreiend sein.

Beschäftige dich an 3-5 Abenden in der Woche mit einem Offline Hobby (Lesen zum Beispiel)

Lesen ist mir auch meine liebste abendliche Beschäftigung. Gemütlich im Bettchen mit einem Haufen Kissen und der warmen Decke. Was besseres gibt es für mich nicht. Mein Handy habe ich zwar bei mir gehabt, aber ich habe es nur zum Zitate abfotografieren genutzt. Ich bin offline geblieben und habe mich nicht ablenken lassen.

Notiere dir eine Woche lang jeden Abend eine Sache, für die du an diesem Tag dankbar bist.

Dabei ist folgendes bei mir raus gekommen: Trampolin, langer Spaziergang, mein Mann, zwitschernde Vögel, Geschenke-Vorbereitung, Frühlingserwachen, selbstgemachte Pizza. Es sind die kleinen Dinge, die uns glücklich machen. Wir müssen sie nur wahrnehmen und wertschätzen.

Zwei Stunden vor dem Schlafengehen kein Social Media und keine Messenger-Dienste.

Ich hab mir einfach mein Buch geschnappt, wie bereits oben erwähnt und so lange gelesen, bis mir die Augen zugefallen sind. Danach habe ich das Licht ausgeknipst, frischen Wind herein gelassen und mich mit meinem Mann unterhalten. Danach sind wir friedlich eingeschlummert. Ich muss zugeben, dass ich nach dem Lesen schon ein wenig Verlangen hatte, mal eben Instagram abzuchecken, aber hab´s dann doch sein gelassen. Yay.

Sage Hallo zu einem Lieblingsmenschen.

Hallo! Ich freu mich immer Zeit mit meinen Lieben zu verbringen. Hallo sagen, kann ich also ganz gut. Haha. Nee, aber im Ernst, nehmt euch die Zeit und trefft eure Liebsten regelmäßig.

Schreibe per Hand drei Briefe oder Postkarten an liebe Menschen.

Diese Aufgabe habe ich mit dem Ausmisten verknüpft. Ich habe einen Bücherflohmarkt gestartet und allen Abnehmern eine kleine Nachricht zukommen lassen. Es war nur ein kleines Dankeschön, aber dafür eins mit Liebe.

Erstelle eine Liste mit 10 Dingen, die dich immer zum Lächeln bringen

  1. Mein Mann, mein Fels.
  2. Laue Sommernächte.
  3. Kuschelige Leseabende.
  4. Funkelnde Augen.
  5. Frische Bergluft.
  6. Klarer Sternenhimmel.
  7. Veganes Essen.
  8. Mein Bücherregal.
  9. Das Gefühl nach dem Sport.
  10. Duft von Buchhandlungen

Stehe rechtzeitig auf, um draußen einen Sonnenaufgang zu beobachten.

Morgens von der Sonne wachgekitzelt, das Fenster weit aufgerissen und den Vögeln beim Zwitschern zu lauschen. Okay, ich war nicht „ganz“ draußen, aber ich habe den Sonnenaufgang auch vom Fenster aus genossen. Und das Schönste dabei war, ein glückliches Taubenpaar mit Ästen im Schnabel zu beobachten. Sie bauen ihr Nest direkt in der Tanne vor unserem Haus. : )

Für 24 Stunden kein Geld ausgeben.

Die Aufgabe fand ich witzig. Gibt man jeden Tag Geld aus. Immer? Ich tatsächlich nicht und ich habe einige gefragt, die auch nicht tagtäglich Scheine loswerden. Macht ihr das? Dann könnt ihr ja mal probieren, euer Geld zu sparen.

Mache einen langen Spaziergang, geh raus in die Natur … ohne Navi, ohne Smartphone.

Getan. Ich laufe ganz gerne offline durch die Welt. Im Einklang mit der Natur. Wir haben hier ein hübschen Park und einen noch viel tolleren Wald, sowie einen See. Alles Orte, an denen ich gerne bin. Vor allem jetzt, wo uns die ersten Sonnenstrahlen begrüßen. Man geht ja oft gemeinsam raus, was auch schön ist – keine Frage, aber geht auch nur mal ganz alleine für euch raus. Eure Gedanken werden ganz anders sein. Man erlebt alles noch viel bewusster, wenn man alleine nur mit sich und seinen Gedanken ist. Ein schönes Erlebnis.

Versuche ein komplettes Wochenende offline zu sein.

Eine tolle Aufgabe, aber ich habe sie nicht erfüllt. Hauptsächlich, weil ich erreichbar sein wollte, aber die Aufgabe spare ich mir für ein kommendes Wochenende auf.

Probiere ein neues Offline-Hobby aus (Vom Stricken bis zum Joggen ist alles erlaubt).

Tanzen. Einfach mal so richtig abrocken nach dem Motto „Dance it out“. Zugegeben mache ich das immer mal wieder, aber macht das mal regelmäßig. Macht es zu eurem Hobby. Es macht absolut Spaß, es ist irgendwie auch ein bisschen bekloppt, aber es macht glücklich. Und ich habe das Hüpfen wieder für mich entdeckt. Ich jumpe nun fröhlich auf meinem Fitness-Trampolin.

Verbringe einen Smartphone-freien Tag mit einem Freund.

Auch hier war die Erreichbarkeit das Problem. Man möchte ja für seine Lieben zumindest telefonisch erreichbar sein. Schwierig, wenn ihr mich fragt. Aber ich werde es nochmal probieren.


FAZIT

Wie ihr seht habe ich mich doch ganz gut angestellt. Ich bin in der Tat gerne Offline und genieße meine Zeit auch ohne Netz. Nichtsdestotrotz finde ich es toll, dass wir Online so viele Möglichkeiten haben. Ohne das Internet würde es diesen Blog wohl kaum geben und mir würde der Social Media-Austausch mit Sicherheit fehlen. Dennoch wäre ich bereit auf das Internet auf Zeit zu verzichten.

Mein Fazit? Challengt euch selbst! Macht mit und seid auch mal Offline. Macht es für euch. Lebt bewusster und genießt das Leben. Ganz egal ob alleine, mit Buch, mit euren Lieben, Freunden und Familien oder sonstigen tollen Hobbys. Einfach mal abschalten und sich frei machen.


TRANSPARENZ
Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung. Das Buch (+ zugehörige Challenge) wurde mir als Rezensionsexemplar vom Loewe Verlag zur Verfügung gestellt.

6 Kommentare

  1. 18. Februar 2019 / 18:05

    Liebe Stella,

    ein toller Beitrag. Ein Smartphone freier Tag bzw. Wochenende habe ich auch nicht geschafft bzw. wollte ich gar nicht schaffen, da es mir persönlich einfach sehr wichtig ist, für meine Familie immer erreichbar zu sein. Vielleicht ist es paranoid aber ich hab einfach panische Angst, dass man mich nicht erreicht, wenn irgendetwas Wichtiges ist … Vielleicht versuche ich das mal an einem kommenden Wochenende, wenn ich ohnehin mit meinem Freund auf einem Kurztrip bin. Dann hat er ja sein Handy dabei und ich bzw. wir sind ja dann über ihn erreichbar, dann könnte ich mein Handy einfach mal ein komplettes Wochenende aus lassen.

    Seit einigen Wochen bin ich auch wieder aktiv bei Postcrossing.com dabei (man verschickt Postkarten an irgendwen aus der Welt und bekommt dafür von irgendwo aus der Welt eine zurück) und schreibe seither fast täglich Postkarten. Es macht so viel Spaß, fremden Menschen eine kleine Freude zu bereiten hihi und natürlich ist es auch schön, selbst Postkarten mit den Worten fremder Menschen geschickt zu bekommen.

    Ein wirklich schöner Beitrag.

    Liebste Grüße
    Ivy

    • Stella
      Autor
      18. Februar 2019 / 21:23

      Hey liebe Ivy,

      das freut mich zu hören. Danke: ) Dein Ergebnis muss ich mir auch noch genauer anschauen. Ich verstehe dich sehr gut, irgendwie möchte man eben für seine Lieben immer erreichbar sein. Am Ende passiert etwas und dann sitzt man da, oder bekommt etwas Wichtiges nicht mit. Den Plan mit dem Wochend-frei, finde ich sehr cool. Zumal du da ja die Sicherheit hast, da ihr insgeheim doch erreichbar seid. Ich hoffe du kannst ein wenig abschalten und wünsche euch schon jetzt einen tollen Trip.
      Ahh ja von Postcrossing hattest du berichtet. Ich habe es mir auch angesehen, aber weil ich hier gerade noch selbst soviel Trubel um die Ohren habe, irgendwie noch nicht geschafft da mal mitzumachen. Die Idee ist wirklich schön. Vielleicht berichte ich ja dann mal hier aufm Blog darüber.

      Danke fürs viele Kommentieren!
      Liebe Grüße, Stella

  2. 19. Februar 2019 / 21:02

    Guten Abend Stella,

    was für eine schöne Challenge! Das Buch habe ich bisher noch nicht gelesen. Es interessiert mich aber total. Die Challenge werde ich denke ich trotzdem einfach mal ausprobieren. Kann ja nicht schaden 🙂

    Den Punkt für 24 Stunden kein Geld auszugeben finde ich selbst tatsächlich auch eher amüsant. Obwohl man manchmal denke ich mehr Geld ausgibt, als man denkt. Da hat man vielleicht beim einkaufen etwas vergessen und fährt nochmal schnell los. Das Eis im Sommer beim Spaziergang. Vielleicht auch nur das Toilettengeld am Rastplatz oder aber die Parkgebühr im Parkhaus.
    Ich denke wir geben heutzutage viel zu oft Geld aus, ohne überhaupt darüber nachzudenken.

    Ein schöner Post!

    Ganz liebe Grüße,
    Robin

    • Stella
      Autor
      21. Februar 2019 / 22:03

      Hey Robin ♥

      wie schön, dass du dich anschließen magst. Es ist wirklich toll, sich bewusster mit Dingen zu beschäftigen und von dem ganzen Online Zeugs mal Abstand zu nehmen. Vielleicht berichtest du dann ja auch mal über deine Erfahrungen hihi. Ich würde mich freuen.

      Haha so nach dem Motto: Kleinvieh macht auch Mist. Ich bin auch gut im Geld ausgeben, so ist das nicht, allerdings gehe ich gezielt einkaufen und habe Dinge, die ich unterwegs brauche oftmals bei mir, so dass ich erst garkein Geld ausgeben muss. : )

      Tausend Dank und liebe Grüße,
      Stella

  3. 19. Februar 2019 / 21:47

    Interessant, von deinen Erfahrungen zu lesen. Ich habe die Challenge nicht gemacht, aber mir würde es wohl ganz ähnlich gehen. Den Abend ohne Internet zu verbringen könnte ich theoretisch, aber praktisch ist das oft die Zeit, wo ich viel mit Freunden schreibe und darauf nicht verzichten möchte. Einen Tag würde das sicher gehen, aber dauerhaft möchte ich das nicht. Generell ist Erreichbarkeit und Kommunikation da ein großer Faktor, weil man mit dem Internet eben nicht nur über Social Media aktiv ist, sondern eben auch mit Familie und Freunden in Kontakt steht, was echt wichtig ist.
    Freut mich, dass du mit den Spaziergängen und dem Sonnernaufgang so schöne Erlebnisse hattest. 🙂

    • Stella
      Autor
      21. Februar 2019 / 22:06

      Hey Jacquy,

      danke für deinen Kommentar. Ja, das kann ich gut nachvollziehen. Das Internet an sich ist ja auch keine schlechte Sache. – Es geht hierbei ja viel mehr darum, auch mal bewusster zu leben. Sich Zeit für Dinge, Hobbys und Menschen zu nehmen. Nicht nur online zu texten, sich auch mal zu sehen. Zeit draußen zu verbringen und etwas erleben. Ich finde die Idee wirklich toll und kann sie jedem nur ans Herz legen. Das Internet läuft ja nicht davon und man soll sich ja auch nicht komplett von trennen. : )

      Liebe Grüße, Stella

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