Keine Angst vor Stinktieren – Elana K. Arnold | Rezension

Keine Angst vor Stinktieren – Elana K. Arnold | Rezension

„Bat wusste, dass Janie ihn manchmal merkwürdig fand. Aber er konnte es nicht leiden, wenn sie es laut sagte.
In Wirklichkeit konnte Janie auch ganz schön merkwürdig sein. Zum Beispiel wenn sie aus vollem Halse unter der Dusche sang, obwohl ihr keiner zuhörte.”

 Elana K. Arnold

BUCHDETAILS

Herausgeber: Carlsen | Autor: Elana K. Arnold | Übersetzung: Sylke Hachmeister| Erscheinungstag: 31.08.2017 | Buchlänge: 144 Seiten | ISBN: 978-3551556813 | Preis: Hardcover 10,99€  | ERWERBEN

REZENSION

Dieses Buch hat mich schon alleine wegen des süßen Stinktiers in den Bann gezogen und ich habe mich gleichzeitig gefragt ob ich je eine Kindergeschichte über ein Stinktier gelesen habe? Ein ganz klares Nein und ich denke das macht diese Geschichte auch nochmal ein Stückchen besonderer als andere Tiergeschichten, denn Angst vor Stinktieren brauchen wir in dieser Geschichte definitiv nicht haben.

Das Buch erzählt von Bat, dem Schuljungen, dessen Mutter eine begnadete Tierärztin ist. Sein Leben bekommt einen ganz schön neuen Aufschwung, als die Mutter ein kleines verwaistes Stinktier nach Hause bringt. Schließlich muss es aufgepeppelt werden, da es seine eigene Mutter leider verloren hat. So beginnt ein aufregender Monat, denn danach soll das kleine Stinktier namens Thor in die Tierstation wechseln um dann wieder in freier Wildbahn leben zu können. Doch Bat hat sich bereits nach wenigen Minuten in den Kopf gesetzt, den kleinen Thor auch langfristig zu behalten und tüftelt seither an dem Plan seine Mutter davon zu überzeugen, dass er ein guter Stinktier-Halter ist.

Im Laufe der Geschichte wird klar, dass die Geschichte viel tiefsinniger ist, als gedacht. Es geht nicht nur um den kleinen süßen Thor, sondern vielmehr um Bat und seine Familie. Denn Bat ist zwar ein ganz liebenswerter und intelligenter Junge, doch was soziale Kontakte betrifft, kapselt er sich lieber ab und weiß nicht so recht damit umzugehen. In der Familie angefangen hat er nicht den besten Draht zu seiner Schwester, genauso wie die Schuljungen, die mit ihm befreundet sein wollen, lässt er nicht an sich heran. Er hat so seine Eigenarten und braucht einen strukturierten Tagesablauf, damit es rund läuft.

In der Geschichte macht Bat eine schöne Entwicklung durch. Das Familienleben wird wieder mehr zelebriert und ich fand es schön zu lesen wie unterstützend Bat´s ganzes Umfeld ist. Sei es die Eltern, Schüler und auch Lehrer. Bat ist zwar anders und hat autistische Züge, aber genau das wird ihm nicht vorgeworfen. Vielmehr wird er als Person anerkannt, so wie er ist und genau diese Botschaft empfinde ich als so toll in diesem Buch.

Meiner Meinung nach sollten es mehr solcher Geschichten geben. Geschichten, die Spaß machen, aber auch unterschwellig lehrreich sind. Für mich ein LESESCHMÖKER der besonderen Art. Ein Buch das auch in Grundschulen in den Klassen ausgelegt werden sollte.

Mein Dank gilt dem Carlsen Verlag, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Meine Meinung bleibt ehrlich und unverfälscht!

AUTOR/IN

Elana K. Arnold schreibt Geschichten für Kinder und Jugendliche. Wie Bat hatte auch sie in ihrer Kindheit ein Tier, für das sie sorgen durfte und das ihr Freund war: eine wunderschöne Stute namens Rainbow. Außerdem durfte sie immer so viele Bücher lesen, wie sie wollte. Sie lebt in Huntington Beach in Kalifornien, zusammen mit ihrer Familie und ganz vielen Tieren. .

Quelle: Carlsen

KLAPPENTEXT

Bat liebt Tiere über alles. Darum ist er auch so begeistert, als seine Mutter ein Tierbaby mit nach Hause bringt. Allerdings handelt es sich bei dem Kleinen nicht um einen Welpen oder ein Kätzchen – es ist ein Stinktier!
Trotzdem schließt Bat den neuen Mitbewohner sofort ins Herz. Und er denkt sich einen Plan aus, damit sein schwarz-weißer Freund bei ihm bleiben darf: Wenn ein echter Stinktierexperte erklären würde, dass Bats Zuhause der beste Platz für den Kleinen ist, dann kann seine Mutter nicht Nein sagen. Oder?

Quelle: Carlsen

INFOS 

Keine Angst vor Stinktieren #1 | 31.08.2017
Ein Stinktier macht Theater #2 | 25.07.2018

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Liberiarium

4 Kommentare

  1. 21. Juni 2018 / 12:45

    Liebe Stella,
    das klingt nach einem zuckersüßen Buch für Kinder. Ich habe als Kind denke ich auch nie Bücher gelesen, in denen Stinktiere vorkommen. Zumindest erinnere ich mich an keines.
    Ich packe das aber mal auf meine Liste. Irgendwann möchte ich auch Kinder haben und gute Bücher kann man da ja nie genug haben 🙂
    Liebe Grüße,
    Janika

    • Stella
      Autor
      21. Juni 2018 / 16:05

      Liebe Janika,

      das freut mich zu hören. Es ist in der Tat eine tolle Geschichte für Kinder, aber ebenso können auch Jugendliche und Erwachsene viel davon mitnehmen.
      Das stimmt, wenn ich eines Tages Kinder habe werde ich diese Geschichte sicher auch vorlesen wollen. : )

      Hab lieben Dank und liebe Grüße,
      Stella

  2. 22. Juni 2018 / 13:43

    Liebe Stella,

    was für ein wahnsinnig süßes Buch!
    Ich danke dir für diesen beitrag – die Geschichte wandert gleich auf meinem Wunschzettel 🙂

    Liebste Grüße <3 Jill

    • Stella
      Autor
      23. Juni 2018 / 16:30

      Danke liebe Jill. Das freut mich zu hören 🙂

      Liebst, Stella

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